Nein, das Licht moderner LEDs hat keine negativen Folgen für unsere Gesundheit. Und auch LED-Leuchten selbst enthalten so gut wie keine giftigen Substanzen. Selbst wenn eine LED zerbricht, müssen Sie sich keine Gedanken um negative Auswirkungen machen. Mehr Informationen über die gesundheitlichen Auswirkungen von LEDs und anderen Beleuchtungslösungen erfahren Sie in diesem Blogartikel.


Licht und Gesundheit
iStock/littlehenrabi

Das Wichtigste auf einen Blick:


  • LEDs sind nicht gesundheitsgefährdend und enthalten keine giftigen Substanzen
  • Blendung und die falsche Farbtemperatur können sich negativ auf die Gesundheit auswirken
  • dimmbare Lampen, welche die Farbtemperatur verändern, sind eine gute Lösung
  • Human Centric Lighting gewinnt immer mehr an Bedeutung

Gesundheitliche Konsequenzen durch künstliches LED-Licht konnten wissenschaftlich nicht belegt werden. Blaues Licht kann zwar die Netzhaut schädigen, dies geschieht aber nur, wenn das Auge sehr viel UV-Strahlung ausgesetzt ist. Das ist der Fall bei extrem intensiven künstlichen, aber auch bei sehr starkem Sonnenlicht. Hier ist eine nachhaltige Schädigung des Auges möglich. Es handelt sich dabei um Extremfälle, im normalen Umgang mit natürlichen und künstlichen Licht entsteht keinerlei Schädigung. Auch eine dauerhafte Aussetzung von blauem Licht in geringer Intensität ist vollkommen ungefährlich für das gesunde Auge.


Ein weiterer Faktor ist die Blendung, die durch falsche Beleuchtung entstehen kann. Vor allem an Bildschirmarbeitsplätzen ist der sogenannte UGR-Wert von entscheidender Bedeutung. Wird eine Person dauerhaft geblendet, so kann dies negative Auswirkungen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit haben. Eine konstant falsche Beleuchtung führt zu Kopfschmerzen, Müdigkeit bis hin zu Schlafstörungen. Durch die richtige Beleuchtungslösung und einen UGR-Wert von mindestens < 19 beugen Sie dem vor und erfüllen gleichzeitig die europäischen Richtlinien für Beleuchtung am Arbeitsplatz.




Die Bedeutung der Farbtemperatur für die Gesundheit


Die Farbtemperatur hat Auswirkungen auf die Konzentration und auch auf den Schlafrhythmus. Tageslichtweißes und kaltweißes Licht fördern die Konzentrationsfähigkeit sowie die Produktivität. Aus diesem Grund werden Sie gerne in Industrie- und Produktionsbetrieben, sowie in Büroräumen eingesetzt. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass diese Farbtemperaturen abends die Produktion von Melatonin hemmt. Dadurch gerät unser natürlicher Tagesrhythmus durcheinander. So kann es zu Müdigkeit und Schlafstörungen kommen, was negative Folgen für die Gesundheit hat.


Um den natürlichen Tagesablauf zu unterstützen, können Sie abends warmweißes Licht nutzen. Dafür eignen sich besonders gut dimmbare Leuchten, die nicht einfach nur die Helligkeit reduzieren, sondern die Farbtemperatur verändern. So können Sie tagsüber produktiv bei kaltweißer Beleuchtung arbeiten und abends zu Warmweiß wechseln, um Ihrem Körper zu signalisieren, dass eine Ruhephase bevorsteht.


Unsere Produktempfehlungen sind die Philips DimTone, sowie die Osram GlowDim.



Tipp

Im Filter auf der linken Seite können Sie nach Ihrem idealen Produkt filtern. Wählen Sie den passenden Sockel, den Wattverbrauch der zu ersetzenden Lampe und viele weitere Eigenschaften, um genau die passenden Produkte angezeigt zu bekommen.



Das Konzept, welches den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus unterstützt, heißt Human Centric Lighting. Wie der Name es bereits sagt, wird hier der Mensch in den Mittelpunkt gestellt. Die Beleuchtung wird so ausgerichtet, dass der natürliche Schlafrhythmus unterstützt wird und Konzentration und Produktivität gleichzeitig verbessert werden.


Und was ist mit der Schädlichkeit des LED-Lampen selbst?


LED-Lampen enthalten praktisch keine giftigen Substanzen. Daher kommen Sie normalerweise nicht mit Substanzen in Berührung, die für Ihre Gesundheit schädlich sein können – selbst, wenn eine LED einmal zerbrechen sollte.


Ein weiterer Punkt auf der Habenseite von LEDs ist die geringe Wärmeentwicklung. Ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Glühbirnen oder Halogenlampen nutzen LEDs nahezu die gesamte Energie ausschließlich zur Lichtentwicklung. Wärme entsteht dabei keine und somit gibt es keine Risiken für eine thermische Gefährdung von Haut oder Augen.


Fazit: Ist LED-Beleuchtung schädlich für Ihre Gesundheit?


LED-Beleuchtung hat keine negativen Auswirkungen auf Ihre Gesundheit. Sie enthalten keine bedenklichen Substanzen, sind umweltfreundlich und ihr Licht stellt keine Gefahr für Augen oder Haut dar. Achten Sie auf eine blendfreie LED-Beleuchtung und wählen Sie die passende Farbtemperatur, um Ihren natürlichen Tagesrhythmus zu unterstützen, so treffen Sie mit LEDs die richtige Entscheidung. Ihre herkömmlichen Lampen können Sie also 1:1 auswechseln, ohne ein gesundheitliches Risiko einzugehen.






Welche Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben andere Beleuchtungslösungen?


Glühbirne

Welchen Einfluss hat die Glühlampe auf Ihre Gesundheit?


Wir alle kennen die traditionelle Glühlampe mit ihrem schönen, warmen Licht. Auch wenn sie nicht direkt negative Auswirkungen auf unser Wohlbefinden hat, so sind die indirekten Folgen frappierend: Die Glühbirne ist besonders ineffizient und hat entsprechend eine sehr kurze Lebensdauer. Durch die schlechte Umweltbilanz und die hohe Austauschhäufigkeit sorgt die klassische Glühbirne also indirekt für Umweltbelastungen und hat damit negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Aus diesem Grund darf diese Art von Leuchtmittel seit 2009 in der EU weder produziert noch verkauft werden.

Leuchtstoffröhre

Wie wirkt die Leuchtstoffröhre auf Ihre Gesundheit?


Auch Leuchtstoffröhren können sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Denn deren Licht flackert häufig. Sichtbar wird dies vor allem beim Einschalten einer Röhre. Aber auch im Betrieb selbst flackert die Röhre ununterbrochen – unser Auge nimmt dies aber nicht immer wahr. Durch das Flackern und die dadurch entstehende erhöhte Belastung der Augen können Kopfschmerzen bis hin zur Migräne hervorgerufen werden. Wie können Sie erkennen ob Ihre Leuchtstoffröhre flackert? Schalten Sie Ihre Smartphone-Kamera ein und richten Sie sie auf die Röhre. Sehen Sie nun ein Flackern, so sollten Sie das Produkt umgehend ersetzen. Leuchtstofflampen enthalten zudem Quecksilber. Geht eine Leuchte kaputt, wird das austretende Quecksilber in die Umgebung abgegeben.

Energiesparlampe

Ist die Energiesparlampe gesundheitsgefährdend?


Energiesparlampen sind voller gesundheitsschädlicher Chemikalien wie Quecksilber. Wenn eine Lampe zerbricht, kann der giftige Dampf wochenlang in der Luft hängen bleiben. Energiesparlampen emittieren außerdem eine elektromagnetische Strahlung, die zu gesundheitlichen Problemen führen kann..


Halogenlampe

Was macht die Halogenlampe mit unserer Gesundheit?


Halogenlampen enthalten einige Schwermetalle, die allerdings nur freigesetzt werden, wenn die Lampen zerbrechen. Genau wie bei der Glühbirne gilt auch für die Halogenlampe: Aufgrund der schlechten Energiebilanz hat diese Form der Beleuchtung negative Auswirkungen auf Natur und Umwelt. Aus diesem Grund wurde 2018 ein EU-weites Halogenlampen-Verbot eingeführt: Die Restbestände dürfen weiterhin verkauft werden, neue Ware aber weder produziert, noch importiert. Wir empfehlen: Wechseln Sie zu zeitgemäßer und energieeffizienter LED-Beleuchtung!



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